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Uneingeschränkte Solidarität
Evangelikaler US-TV-Prediger Pat Robertson in Israel
09.08.2006: Der us-amerikanische TV-Prediger Pat Robertson ist zu einem dreitägigen Besuch nach Israel gekommen, um durch seine Reise seine Unterstützung für Israel zu demonstrieren. Gleichzeit nahm Robertson dort Teile für seine evangelistische Fernsehsendung "The 700 Club" auf, die fünf Mal in der Woche ausgestrahlt wird. Robertson fuhr auch an die Grenze zum Libanon, wo sich seit einem Monat die israelische Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz heftige Kämpfe liefern.
"Wir beten in dieser Zeit der Krise für Israel", sagte Robertson am Dienstag (08.08.2006) gegenüber der Tageszeitung "Jerusalem Post". "Die evangelikale Gemeinschaft steht hinter dieser Nation." Angst, nach Israel zu kommen, habe er nicht, sagte der Prediger, der am Montag in Israel gelandet war. "Wir vertrauen auf den Herrn, meine Frau genauso wie ich."
Robertson rechtfertigt Angriffe auf den Libanon
Die Hisbollah sei eine Existenzbedrohung für Israel, daher müsse sich das Land gegen sie wehren, ist Robertson überzeugt. "Israel ist die Speerspitze gegen das, was Sie wohl Islamo-Faschismus nennen würden, der alle Menschen in der westlichen Welt bedroht, die die Freiheit lieben."
Robertson : Libanon ist ein "liebenswertes, bezauberndes Land"
Den Libanon bezeichnete Robertson als "liebenswertes, bezauberndes Land", in dem es Frieden zwischen Christen und Moslems gebe. Er bedauere, dass die Hisbollah so stark sei und die libanesische Regierung schwach. "Ich hasse es wirklich zu sehen, wie die (libanesische) Demokratie wegen der Hisbollah in Flammen aufgeht." Er habe seit vielen Jahren gute Beziehungen zu Christen im Libanon, so Robertson. "Sie sind unsere Freunde, Brüder und Schwestern. Es ist tragisch, was mit ihnen geschieht."
Robertson hat eine Botschaft für Israels Premierminister Olmert :
"Ich glaube nicht, dass der heilige Gott froh über jemanden ist, der
Sein Land abgibt"
Am Mittwoch wolle er Israels Premier Ehud Olmert treffen. Er möge Olmert sehr, aber er werde ihm unmissverständlich klarmachen, dass die Evangelikalen in den USA seine Pläne ablehnten, weiter Land an die Palästinenser abzugeben. "Ich glaube nicht, dass der heilige Gott froh über jemanden ist, der Sein Land abgibt. Aber das ist eine Sache zwischen Herrn Olmert und Gott. Das geht mich nichts an."
US-TV-Prediger Pat Robertson ist umstritten
Im Januar (2006) hatte der US-TV-Prediger Robertson für Aufregung gesorgt,
als er in seiner Sendung argumentiert,
Gott habe Premier Ariel Scharon mit dem Schlaganfall bestraft, weil er israelisches
Land (Gazastreifen) hergegeben habe. Im August 2005 hatte der umstrittene US-Fernsehprediger
zur Ermordung des venezolanischen
Präsidenten Hugo Chavez aufgerufen. Nachdem es internationale Kritik
hagelte entschuldigte sich Pat Robertson für seine Äußerungen.
Quelle: Israelnetz.de-Newsletter vom 09.08.2006
Uwe Schütz, AREF, 09.08.2006
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Robertson ruf zur Ermordung von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez auf