|
|
Der
Stellvertreter
Vor 60 Jahren: Hingabe bis in den Tod
Auschwitz, 31. Juli 1941: Wegen der Flucht eines Gefangenen verurteilt der KZ-Kommandant 10 Männer zum Hungertod. Einer der Männer schreit laut auf und erinnert unter Tränen an seine Familie. Ein anderer Mann tritt hervor und bietet sein Leben für das des Familienvaters. Der irritierte Lagerführer akzeptiert den Tausch.
Tagelang
hört man den Mann im Hungerbunker singen und beten. Als alle neun Leidensgenossen
verhungert sind, lebt er immer noch. Am 14. August 1941 tötet man ihn mit
einer Giftspritze. Es ist Pater Maximilian Kolbe. mehr
(externer Link zum Ökumenischen
Heiligenlexikon)
* * *
Vor knapp 2.000 Jahren schlich sich einer der Obersten unter den Juden zu Jesus, um zu erfahren, womit Gott Jesus beauftragt hat. In einem längeren Gespräch sagt Jesus:
"So
sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hergab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben."
Johannes-Evangelium Kapitel. 3, Vers 16
Pater Maximilian Kolbe
geht für den jungen Familienvater in den sicheren Tod.
Dieses Ereignis machte bis heute vielen Menschen die Realität
Gottes und das Sterben Jesu für uns begreifbarer: Jesus stirbt stellvertretend
für uns.
Uwe Schütz
mehr bei uns über:
1942 : Nazis beschließen
den Völkermord
1945 : Hinrichtung
von Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg