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Die Mauer
Vor 40 Jahren: Letztes Schlupfloch im Eisernen Vorhang gestopft
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Schlagzeile von BILD |
Berlin: In der Nacht zum 13. August 1961 riegelt die DDR den Ostsektor Berlins mit Stacheldraht ab. Noch vor Tagesanbruch sind sämtliche Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen der Stadt unterbrochen. Arbeiter rücken an und beginnen mit dem Bau des "antifaschistischen Schutzwalls".
Die Mauer reißt Familien, Freunde und Nachbarn auseinander. Viele versuchen unter Lebensgefahr, nach Westberlin zu flüchten. Erschütternde Szenen spielen sich ab.
Obwohl der Mauerbau keine Überraschung ist - täglich
flüchteten Tausende in den Westen - nehmen Bundesregierung und Westmächte
das Ungeheuerliche hilflos hin. Niemand hat eine Vorstellung, wie es weitergehen
soll.
Nach dem Fall der Mauer witzelte der us-amerikanische Pastor Billy Graham 1990 in Berlin:
"1960
stand ich schon einmal hier.
Ein Jahr später wurde die Mauer gebaut.
Ich hoffe, dass jetzt nicht das gleiche passiert."
Graham verglich dann die Mauer, die die Stadt in West- und Ost-Berlin teilte, mit einer Mauer, die seit Adam und Eva zwischen Gott und Menschen steht. Und Jesus sei gekommen, um diese Mauer einzureißen.
Der Fall der Mauer ist erst dann real erlebt, wenn man auf die andere Seite geht.
Uwe Schütz
mehr bei uns :
Woher stammt der Begriff "Eiserner
Vorhang" ?
Fortsetzung: 1963 - US-Präsident
Kennedy in Berlin
1989: Fall der Berliner
Mauer